Was die Vorwürfe gegen Harvey Weinstein jetzt für aktuelle Serien- und Filmproduktionen bedeuten

Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow, Ashley Judd und Rose McGowan haben ganz Hollywood erschüttert.

Es war die Meldung, die Hollywood schockiert hat: Filmmogul Harvey Weinstein soll mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Darunter Ashley Judd, Rose McGowan, Angelina Jolie und Gwyneth Paltrow. Nach den Enthüllungen der 'New York Times' zog das Filmstudio ‘The Weinstein Company’, das er 2005 mit seinem Bruder gründete, dann auch schnell Konsequenzen und feuerten den Filmproduzenten. Mittlerweile gab auch seine Ehefrau bekannt, sich von ihrem Mann getrennt zu haben.




Doch was bedeutet der Rauswurf nun für aktuelle und kommende Serien- und Filmproduktionen; schließlich hatte Harvey Weinstein in sehr vielen Projekten seine Finger im Spiel. Wie der 'Hollywood Reporter' berichtet, wird sein Name jetzt aus allen Credits entfernt werden. Dazu zählt u.a. die Castingshow ‘’Project Runway’’, die Miniserie ’’Waco’’, die MTV Serie ’’Scream’’, eine noch unbetitelte Amazon Serie mit Robert DeNiro und Julianne Moore und sehr wahrscheinlich auch die schon abgedrehten Filme ‘’The Current War’’ und das US-Remake von ‘’Ziemlich beste Freunde’’.

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Apple ist sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat eine Produktion komplett eingestampft. Zusammen mit Priscilla Presley sollte Harvey Weinstein eigentlich ein Biopic über Elvis Presley produzieren. Dieses Projekt wurde jetzt aber abgesagt, bis sich ein neuer Co-Produzent gefunden hat. Das könnte auch der neuen Serie ‘’The Romanoffs’’ blühen, die von Amazon in Auftrag gegeben wurde. Weil sie die Serie noch in der Pre-Production befindet, kann hier ganz leicht der Stecker gezogen werden.

Aber nicht nur Harvey Weinstein wird nun für alle Zeit in Hollywood verdammt sein, sondern auch ‘The Weinstein Company’ hat durch die Enthüllungen einen schweren Imageschaden erhalten. Deshalb wird gerade beraten, ob nicht eine Namensänderung durchgeführt wird, um das Unternehmen zu retten.

Mittwoch, 11. Oktober 2017