Warum diese Bodybuilderin an einer Proteinpulver-Überdosis gestorben ist

Proteinshakes können töten? Wie es zu dem tragischen Unglück gekommen ist, lest Ihr hier.

Kann eine zu strikt bewusste Lebensweise töten? Offenbar schon. In Australien ist eine Bodybuilderin bewusstlos in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Meegan Hefford wurde daraufhin sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo die 25-jährige Mutter für hirntot erklärt wurde. Woran sie starb? An einer Protein-Überdosis. Aber wie konnte das Ganze passieren?

Nach ihrer Enweisung ins Krankenhaus wurde bei Meegan ein seltener Harnstoffzyklusdefekt festgestellt, eine Stoffwechselerkrankung, die zu einem erhöhten Ammoniakgehalt im Blut führen, welches unglaublich giftig für den Körper ist. Beim Verzehr von Proteinen werden die Eiweiße in organische Säuren und Ammoniak gespalten und von der Leber zu harmlosen Stoffen verarbeitet. Leidet man allerdings an der Krankheit, schafft der Körper es nicht, die schädlichen Verbindungen zu zerlegen. Erreicht das Ammoniak schließlich das Hirn, können bleibende und irreversible Schäden zurückbleiben.

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Meegan wusste leider nicht, dass sie an dieser Krankheit leidet und nahm neben sehr eiweißhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, noch Supplements, also Proteinpräparate in Form von Pulver und Shakes zu sich. Da sie im nächsten Monat einen Bodybuilding-Wettkampf antreten wollte, war das eigentlich eine gängige Prozedur.
Ärzte und Wissenschaftler warnen immer wieder vor Nahrungsergänzungsmitteln, sei es in Form von Pulver oder Tabletten. Normalerweise reicht eine gesunde, ausgewogene Ernährung vollkommen aus, um den Bedarf an Mineralien zu decken. Denkt das nächste Mal also nochmal genau nach, bevor Ihr zum Shake greift.



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Mittwoch, 16. August 2017