Auf diese Weise drücken sich depressive Menschen sprachlich aus

Studien haben herausgefunden, dass Depressive sich anders ausdrücken. Wie, lest Ihr hier.

Mentale Krankheiten können Gehirnstrukturen verändern, das ist mittlerweile ziemlich bekannt. Verschiedene Studien haben jetzt aber auch herausgefunden, dass Menschen, die an Depressionen leiden, sich sprachlich ganz anders ausdrücken als Nicht-Betroffene. Das macht sich laut Wissenschaftlern besonders anhand von zwei Punkten besonders bemerkbar:

>>> Warum Ihr Euch für Eure Sommerdepression nicht schämen müsst

1. Inhalt

Es ist nicht verwunderlich, dass ein sprachlicher Hinweis für Depression sehr negative Adjektive sind. Depressive nutzen oft negativ assoziierte Wörter wie traurig“, “einsam“ und “miserabel“. Weiterhin ist der Gebrauch des "ersten Personalpronomens (also “ich“ und Variationen wie “mich“ und “mir“) exponentiell oft vorzufinden. Das liegt vermutlich daran, dass Depressive oft in sich gekehrt und viel mit sich selbst beschäftigt sind.

2. Stil

Depressive Menschen nutzen oft absolute Ausdrucksweisen. Das bedeutet, dass endliche Wörter wie “niemals“, “jemals“, “immer“ usw. nutzen. Depressive denken oft schwarz-weiß, das ein Grund für die Verwendung solcher Ausdrücke sein kann.

Fühlt Ihr Euch schon länger traurig und niedergeschlagen, vertraut Euch Freunden und der Familie an. Ihr könnt auch anonym bei der Telefonseelsorge durchrufen: 0800/111 0 111.

Samstag, 15. September 2018