Schon geringe Mengen Alkohol könnten Eurem Gehirn schaden

Täglich ein Glas Wein oder Bier? Lieber nicht!

Es gibt sie: Die Verfechter des wohlverdienten Feierabendbier. Oder die, die sagen, dass ein Glas Wein am Abend schon nicht schadet. Wein soll Gefäßerweiternde Eigenschaften haben, macht locker und lustig. Doch selbst kleine Mengen Alkohol, die man täglich zu sich nimmt, haben einen negativen Einfluss auf unser Gehirn.

Zu diesem Schluss kommt jetzt laut “Spiegel”-Informationen eine Studie aus England. Betroffen seien bei täglichem Konsum vor allem die Gedächtnisleistung.

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In Deutschland gilt ein Alkoholkonsum von 24 Gramm Alkohol pro Tag (ein halber Liter Bier oder ein 0,3 Liter Wein) für einen Mann als unbedenklich. Für Frauen gilt die Hälfte. Zudem solle an zwei Tagen komplett auf Alkoholkonsum verzichtet werden, um einer Sucht vorzubeugen.

Die neue Studie aus England kam jetzt zu diesen Ergebnissen: Menschen, die mehr als 240 Gramm Alkohol pro Woche tranken hatten das größte Risiko die Nervenzellen im Hippocampus abzubauen, diese Hirnregion ist für das Kurz- und Langzeitgedächtnis zuständig. Auch Versuchspersonen, die weniger tranken zeigten einen Zellabbau. Somit kann die These, dass moderates Trinken nicht gesundheitsgefährdend sei, nicht gestützt werden.

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Allerdings: Bei der Studie handelt es sich um reine Beobachtungen. Ein Kausalzusammenhang ist bis jetzt nicht bewiesen.

Dennoch zeigt es, dass Ihr am Abend im Biergarten vielleicht doch besser zur Apfelschorle greift.

Donnerstag, 08. Juni 2017